5 Anzeichen für berufliche Unzufriedenheit und was du dagegen tun kannst.
Wenn wir eine Unzufriedenheit spüren, ist das häufig ein diffuses Gefühl, das wir erstmal nicht zuordnen können oder wollen. Eine sanfte innere Stimme, die uns sagt, da passt was nicht. Häufig übergehen wir diese aber im Trubel des Alltags.
Unser Alltag ist hektisch und bis oben hin mit To Do’s voll gepackt, sodass wir manchmal die subtilen Anzeichen, die darauf hinweisen, dass unser Job uns nicht die Erfüllung bringt, die wir uns vorgestellt haben übersehen. Diese Zeilen sind für Dich geschrieben, wenn es Dir auch so geht, dass Du schon länger so eine innere Unzufriedenheit spürst, Du bisher aber nicht einordnen konntest, woher sie rührt. Wir sind uns oft vielleicht nicht bewusst , dass der Job ein entscheidender Faktor für unsere Unzufriedenheit sein könnte.
Lass uns gemeinsam einen Blick auf fünf häufige Anzeichen werfen, die darauf hinweisen, dass es an der Zeit sein könnte, etwas zu ändern. Wichtiger ist mir aber Dir praktische Schritte aufzuzeigen, wie du aktiv etwas gegen diese Unzufriedenheit unternehmen kannst. Es ist nie zu spät, den Weg zu beruflicher Erfüllung einzuschlagen. Bist du bereit, den ersten Schritt zu machen? Dann lass uns loslegen!
5 der häufigsten Anzeichen für berufliche Unzufriedenheit
Du fühlst dich permanent gestresst
Du hast ständiges Gedankenkreisen
Du kommst morgens nur schwer aus den Federn
Du lebst für Deine Wochenenden und Urlaube
Dein Job kommt dir sinnlos vor
1) Du fühlst dich permanent gestresst
Ein konstanter Zustand von Stress und Überlastung kann ein deutliches Anzeichen dafür sein, dass dein Job nicht mehr im Einklang mit deinen Bedürfnissen steht. Wenn die Arbeit nicht nur herausfordernd, sondern regelrecht erdrückend wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Oft glauben wir, das müsste so sein, weil wir es in unserem Umfeld ähnlich erleben aber Du darfst für dich genauer hinsehen.
Das kannst Du tun:
Selbstreflexion: Analysiere, welche Aufgaben und auch Situationen besonders stressig sind und warum.
Klare Kommunikation: Sprich offen mit Vorgesetzten über deine Belastungsgrenze, wenn das möglich ist und in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden kann - wichtig.
Priorisierung: Setze klare Prioritäten und delegiere, wenn möglich.
Hinterfrage deinen eigenen Anspruch: Oft verfallen wir in einen Überlebensmodus, weil wir glauben noch 1.000 Dinge tun zu müssen, um uns dann den Feierabend zu gönnen. Ist Dein Anspruch an dich selbst vielleicht viel zu hoch?
Entwickle für dich Stressbewältigungsstrategien: Bei was kannst Du richtig gut abschalten und durchatmen? Gönn Dir regelmäßige Pausen, Spaziergänge in der Natur, Entspannungs-techniken wie Meditation oder Yoga. Schaffe dir kleine Routinen in deinem Alltag, die dich aus dem “gestresst-sein” Modus für ein paar Minuten herausholen, dann ist der Kopf auch wieder klarer und Du kannst besser weiterarbeiten.
Zeitmanagement: Neben dem füllen von To-Do-Listen kannst Du auch weitere Methoden nutzen, um den Stress durch bessere Zeiteinteilung zu reduzieren. Lies hier meinen Blogbeitrag zu Zeitmanagement-Methoden und wann welche am besten passt.
2) Du hast ständiges Gedankenkreisen
Wenn dein Kopf auch nach Feierabend nicht zur Ruhe kommt und ständig um berufliche Angelegenheiten kreist, könnte das auf Unzufriedenheit im Job hindeuten. Die ständige Gedankenlast beeinflusst nicht nur deine mentale Gesundheit, sondern auch deine Work-Life-Balance. Mach Dir auch hier bewusst Gedankenkreisen ist Stress im Körper, den unser Gehirn versucht zu bewältigen. Unser Gehirn versucht permanent eine Lösung für das Problem zu finden und wiederholt deshalb diese Gedanken immer und immer wieder. Du kennst es sicher, dass wenn wir im Moment sind und nicht an unsere Probleme denken, sich häufig genau dann Ideen für Lösungsansätze ergeben. Deshalb versuche zuerst dein Nervensystem zu regulieren, denn nur im entspannten Zustand lassen sich Dinge lösen.
Das kannst Du tun:
Achtsamkeitstraining: Nimm Dir aktiv Zeit für dich und übe dich darin, im Moment zu leben und nicht ständig in der Zukunft oder Vergangenheit zu verweilen. (Ich kann hier persönlich sehr die Atemübungen von Wim Hof empfehlen, Sie bringen dich zurück ins hier und jetzt).
Reflexion: Frage dich, welche Aspekte deines Jobs diese anhaltenden Gedanken verursachen, ist es die Menge der Aufgaben? Fühlst Du dich über- oder unterfordert?
Klare Grenzen setzen: Definiere klare Zeiten, in denen Du abschaltest, etabliere Sie als neue Gewohnheit und wiederhole sie regelmäßig.
Gedanken aus dem Kopf auf Papier: Schreibe deine Gedanken auf, identifiziere Muster, und entwickle klare Ziele, um deine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken. Wenn die Gedanken erst einmal notiert sind, hat unser Gehirn die Gewissheit, dass wir es nicht vergessen und es kann sich langsam Entspannung einstellen.
3) Du kommst morgens nur schwer aus den Federn
Wenn der Wecker klingelt und du schon vor dem Aufstehen ein Gefühl der Schwere verspürst, könnte dies auf eine grundlegende Unzufriedenheit mit deinem Job hinweisen. Die Vorfreude auf den Tag sollte nicht durch Antriebslosigkeit ersetzt werden. Wenn Du morgens schon merkst, dass Deine Stimmung bei den Gedanken an den Arbeitstag kippt, dann ist das ein Signal. Mir ging es früher häufig so und hatte mich gefragt, woran es wohl liegt. Für mich hatte sich dann oftmals herausgestellt, dass nach einem Stellenwechsel oder Veränderung im Team die Unzufriedenheit begann, weil entweder das Themengebiet, in dem ich tätig war nicht zu mir gepasst hat oder die Menschen, mit denen ich zusammen arbeitete teilweise so schwer für mich zu verstehen waren, weil Ihre Ansichten so gar nicht zu meinen passten. Finde heraus was es bei Dir ist.
Das kannst Du tun:
Jobanalyse: Identifiziere, welche Aspekte deines Jobs dir Energie rauben. Sind es Aufgaben in deinem Job? Ist es die Atmosphäre in deinem Team, mit dem Du arbeitest? Sind es die Arbeitszeiten, die Bürosituation, der Weg in die Arbeit vielleicht?
Zeitpunkt der Veränderung: Stell Dir auch die Frage, seit wann geht es Dir so? Was hat sich verändert? Was war vorher anders?
Persönliche Ziele: Setze dir klare berufliche und persönliche Ziele, um den Tag motiviert zu beginnen. Auf was zahlt der heutige Tag ein, auf welches höher gesteckte Ziel?
Frühstücksgewohnheiten: Starte den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück für mehr Energie, einer Meditation für innere Ruhe und um Deine Gedanken zu sortieren, Journaling kann ebenfalls helfen oder ein Abstecher in die Natur vor dem Büro.
Kenne Deine Werte, Bedürfnisse & Fähigkeiten: Ich hatte es oben kurz erwähnt und ich kann es nicht genug betonen, die Motivation für unseren Job steht und fällt signifikant damit, ob wir uns in unserer Arbeitsumgebung wohlfühlen, wir Wertschätzung erfahren, wir das Gefühl haben einen wichtigen Beitrag zu leisten. Wenn wir unsere Talente einsetzen können und wenn wir nach unseren Werten leben können. Wenn Du mehr dazu erfahren willst, genau darum dreht sich ein großer Teil meiner Arbeit mit meinen Klient*innen wenn es darum geht wieder glücklich und erfolgreich im Job zu sein.
4) Du lebst für Deine Wochenenden und Urlaube
Wenn die einzigen Momente, die dich glücklich machen, außerhalb der Arbeitszeit liegen, dann ist das ein klares Signal. Ein erfüllender Job sollte auch während der Arbeitswoche positive Momente bieten und dich nicht nur stressen und unzufrieden machen. Was Du konkret in deiner Arbeitszeit tun kannst, ist von der Ferne schwer zu beurteilen, da ja jede Arbeitssituation so individuell wie Du ist. Wenn Du dir hier Impulse und kleine umsetzbare Schritte wünschst, melde dich gerne bei mir, dann sprechen wir konkret über deine aktuelle Situation.
Das kannst Du tun:
Finde deine Leidenschaft im Job: Ich weiß wir kriegen früh schon zu hören: “Arbeit muss schwer sein”, “Arbeit ist kein Ponyhof” etc. etc. aber ein Job darf sich leicht und erfüllend anfühlen, das kann ich Dir an dieser Stelle sagen. Deshalb geh auf die Suche und entdecke, was dich wirklich begeistert und versuche, diese Elemente in deine tägliche Arbeit zu integrieren. Das kann bedeuten, spezielle Projekte zu übernehmen oder neue Aufgabenbereiche zu erforschen, vielleicht aber auch ein Quereinstieg in eine andere Branche.
Setze klare berufliche Ziele: Definiere, welche beruflichen Ziele du erreichen möchtest. Das können kleinere Etappenziele oder langfristige Visionen sein. Das gibt deinem Arbeitstag mehr Struktur und Sinn.
Gestalte positive Arbeitsrituale: Schaffe Routinen, die dir helfen, positiv in den Arbeitstag zu starten. Das können morgendliche Meditationen, kurze Spaziergänge vor der Arbeit oder das Lesen inspirierender Menschen sein.
Kommuniziere mit Kollegen: Baue eine positive Beziehung zu deinen Kolleg*innen auf. Ein unterstützendes soziales Umfeld kann den Arbeitsalltag erheblich verbessern. Plane gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeit, um den Teamgeist zu stärken.
Erkunde Weiterbildungsmöglichkeiten: Bildung und persönliche Entwicklung können deinem Job eine neue Dimension verleihen. Erkunde Weiterbildungs- und Schulungsmöglichkeiten, um deine Fähigkeiten zu erweitern und mehr Engagement in deine Arbeit zu bringen.
Reflektiere regelmäßig: Nimm dir Zeit für Selbstreflexion. Frage dich, was dich im Job erfüllt und was nicht. Diese Erkenntnisse können als Leitfaden dienen, um Veränderungen gezielt anzugehen.
Suche nach sinnvollen Projekten: Beteilige dich an Projekten, die einen tieferen Sinn haben oder einen positiven Beitrag leisten. Diese können das Gefühl der Sinnhaftigkeit in der Arbeit erheblich steigern.
Sehr unbequem aber stelle deine Arbeit auf den Prüfstand: Wenn du das Gefühl hast, dass dein Job nicht mehr zu deinen Zielen passt, sei bereit, Veränderungen zu erwägen. Dies kann bedeuten, innerhalb des Unternehmens den Job zu wechseln oder sogar eine berufliche Neuorientierung anzustreben.
Wenn Du dir hier Unterstützung wünschst, schau gerne bei meiner 1:1 Begleitung vorbei, hier biete ich verschiedenen Möglichkeiten an, mit mir zu arbeiten.
5) Dein Job kommt dir sinnlos vor
Wenn die Arbeit keinen tieferen Zweck für dich erfüllt und du das Gefühl hast, in einem sinnentleerten Kreislauf gefangen zu sein, ist es Zeit, über Veränderungen nachzudenken. Wenn dein Job dir sinnlos erscheint und du das Gefühl hast, in einer beruflichen Sackgasse zu stecken, gibt es dennoch Möglichkeiten, aktiv kleine Schritte zu unternehmen, um Veränderungen herbeizuführen.
Das kannst Du tun:
Werte reflektieren: Kläre deine persönlichen und beruflichen Werte.
Berufliche Ziele definieren: Setze klare Ziele, die deinem Leben einen tieferen Sinn verleihen.
Überlege, wie diese Ziele mit deinen persönlichen Werten in Einklang stehen.
Berufliche Neuorientierung: Wenn der aktuelle Job nicht mehr mit deinen Werten harmoniert, könnte ein Wechsel notwendig sein.
Ich meiner Arbeit mit Kund*innen geht es genau darum, den Job für dich zu finden, der dich erfüllt und erfolgreich sein lässt. Es gibt beides, nur leider trauen sich viel zu viele Menschen das nicht zu, sodass Sie in Ihrem Job-Hamsterrad gefangen bleiben. Mach Du es anders und geh für dich los - es lohnt sich versprochen! Wenn Du mehr darüber erfahren willst, dann schau gerne bei mir vorbei, wie Du mit mir arbeiten kannst oder buche Dir hier dein kostenloses Erstgespräch mit mir, ich freu mich auf Dich!
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